Das kannst du tun:
Wohnen und Mobilität

  • Bewege dich CO2-arm fort
    Spare Ressourcen

Gestalte zukünftige Stadträume

Was macht Städte und Gebäude interessant und lebenswert? Wie sehen Häuser und Nachbarschaften aus, in denen wir heute und in Zukunft gerne leben möchten? Ihr seid aufgerufen, die gestaltete Lebensumwelt - Architektur, Design, Stadt und Landschaft - mit allen Sinnen wahrzunehmen, neu zu entdecken und mitzugestalten. 

Vermeide Abfall, so oft Du kannst

  • Nutze deine Sachen länger und wirf weniger weg. Das T-Shirt oder der Pullover mit der Trendfarbe vom letzten Jahr könnten noch mal in Mode kommen. Und hast du schon mal Socken gestopft? Lass dir mal zeigen, wie das geht.
  • Sei sparsam mit Papier! Beschreibe auch die Rückseite. Und nutze Papier mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel". Da kannst du sicher sein, dass es aus zu 100 Prozent aus Altpapier besteht.
  • Nimm eine Dose für dein Pausenbrot anstatt Papier- oder Plastiktüte.
  • Kaufe immer nur soviel Lebensmittel ein wie du wirklich brauchst. Weißt du, wie viel Lebensmittel jeder Deutsche jedes Jahr in den Müll wirft? Es sind rund 80 Kilogramm. Das ist soviel wie 320 Pakete Butter! Lebensmittel sind aber zu gut für die Tonne.
  • Kaufe Mehrweg- statt Einwegflaschen.
  • Verzichte auf Plastiktüten! Nimm einen Korb oder eine Stofftasche mit, wenn du einkaufen gehst. Wusstest du, dass jeder Bürger der Europäischen Union (EU) durchschnittlich 500 Plastiktüten im Jahr verbraucht? Sprich auch mit Deinen Eltern, wenn sie einkaufen.

Entsorge Abfall richtig

  • Mach mit beim Mülltrennen. Trenne Glas, Papier und Pappe, Verpackungsmüll aus Plastik, Metall und beschichteter Pappe sowie Biomüll. Denn nur wenn alle mitmachen, kann Abfallverwertung gut klappen.
  • Wirf niemals Batterien in den Hausmüll! Sie enthalten gefährliche Stoffe, die schlimmstenfalls in unsere Böden und das Grundwasser gelangen können. Stellt zu Hause eine Kiste für gebrauchte Batterien auf und bringt sie regelmäßig zu Sammelstellen.

Meide das Auto

Verzichte also auf Autofahrten, wann immer es möglich ist. Und wenn du mal ehrlich überlegst, wirst du feststellen: In den meisten Fällen ist es möglich. Mal eben ins Kino, zum Sport, zum Jeanskaufen, zum besten Freund oder zur besten Freundin ... Das geht auch ohne Auto. 

Steig in die Pedale

Nutze das Fahrrad, wann immer es geht. Oder vielleicht lieber den Roller? Auch gut - jedenfalls solange es kein Motorroller ist. Fahrrad oder Roller - beides spart Treibhausgase, Meter für Meter. Meist geht es sogar schneller mit dem Zweirad, als wenn du dich mit dem Auto fahren lässt. Zumal die Hälfte aller Autofahrten ohnehin auf kurzen Strecken unter sechs Kilometer stattfindet. Bei einer so kurzen Strecke braucht ein Auto übrigens verhältnismäßig mehr Sprit als auf einer langen Stecke, da der Motor nicht warm wird. Deshalb stößt es dann auch mehr Treibhausgase aus.

Geh einfach mal zu Fuß

Oder besitzt du Inliner? Na also: Noch eine Alternative! Wusstest du, dass jeder Bundesbürger durchschnittlich pro Tag 600 Meter zu Fuß geht? Etwa einen Kilometer fährt er mit dem Fahrrad. Wenn jeder täglich doppelt so viel zu Fuß gehen oder sich aufs Fahrrad schwingen würde und dafür das Auto stehen ließe, könnten wir tonnenweise Kohlendioxid einsparen. Wie viel? Jede fünfte Tonne Treibhausgase, die der Straßenverkehr in Deutschland heute verursacht. Das wär doch schon mal was!

Und bei schlechtem Wetter?

Fast überall gibt es öffentlichen Personennahverkehr, der dich bequem dort hin bringt, wo du willst. In einigen deutschen Städten fahren sogar Hybridbusse. Echt cool, sich durch die Gegend fahren zu lassen und zu wissen: Das verursacht jetzt fast keine Abgase!