Nationale Kulturdenkmäler

Hand in Hand

Eine reiche Baukultur entsteht nur, wenn alle daran Beteiligten Hand in Hand zusammenarbeiten. Und zugleich muss sich jeder für die gebaute Umwelt und deren Pflege verantwortlich fühlen. Ein Beispiel: Ein gutes Graffiti kann tatsächlich von hohem künstlerischen Wert sein, wird es allerdings auf eine historische Stadtmauer oder an eine Hauswand gesprüht, fühlt sich der Sprayer eben nicht verantwortlich. So hat dann auch ein gutes Bild an falscher Stelle eine schlechte Wirkung.

Aber nicht nur jeder einzelne, auch die Politik muss Verantwortung für die Baukultur in Deutschland übernehmen. Die Bundesregierung beispielsweise tritt oft als Bauherr auf, sie gibt also die Errichtung von Gebäuden in Auftrag. Auf diese Art kann sie aktiv gestalten und daran mitwirken, die Qualität der gebauten Umwelt und das Erscheinungsbild unseres Landes positiv zu beeinflussen.

National wertvolle Kulturdenkmäler

Um unsere Baudenkmäler, historischen Parks und Gärten langfristig zu erhalten, hat die Bundesregierung das Programm "National wertvolle Kulturdenkmäler" ins Leben gerufen. Das zielt auf die Bauten, denen aufgrund ihrer besonderen Architektur oder ihrer Geschichte eine herausragende Bedeutung zukommt. In den letzten rund 60 Jahren konnten so mehr als 600 Kulturdenkmäler dank dieses Programm erhalten und restauriert werden. Dafür wurden mehr als 350 Millionen Euro investiert.

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Deutschland hat mit derzeit 40 gelisteten Bauwerken, Landschaften und städtischen Ensembles verhältnismäßig viele UNESCO-Welterbestätten; 12 davon liegen vollständig oder teilweise (Alte Buchenwälder) in den neuen Bundesländern, drei sind Naturerbestätten.

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