Umweltnutzen der Abfallverwertung

  • Die Abfallwirtschaft beschäftigt 200.000 Menschen.
    Recyclingpapier schont das Klima

Wie nützt Abfallverwertung unserer Umwelt?

Wenn Abfälle verwertet werden, gelangen sie zurück in den Wirtschaftskreislauf. Sie helfen dabei, neue Produkte herzustellen. Das spart Wasser und andere Rohstoffe. Erinnere dich an das Blatt Papier, das verwertet wird: Für das Recyclingpapier, das daraus entsteht, muss nirgendwo auf der Welt ein zusätzlicher Baum gefällt werden. Wenn viel Papier wieder verwertet wird, können ganze Wälder vor dem Abholzen geschützt werden. Sie können folglich als Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten erhalten bleiben. Abfallverwertung trägt somit zum Schutz der biologischen Vielfalt bei.

Laubmischwald aus der Froschperspektive.

Gut fürs Klima!

Weniger Energieverbrauch, weniger Treibhausgase!

Abfallverwertung hilft auch, das Klima zu schützen. Denn mit Abfallverwertung lässt sich der Energieverbrauch verringern. Und zwar ganz gewaltig! In jedem Jahr spart das Verwerten von Haushaltsabfällen so viel Energie, wie eine Großstadt verbraucht. Außerdem gilt: Was verwertet wird, landet nicht auf der Mülldeponie. Und verursacht keine Treibhausgase. Was bedeutet das? Aus Abfällen, die auf Deponien lagern, entweicht ein besonderes gefährliches Treibhausgas: Methan. Es trägt 23-mal stärker zur Erderwärmung bei als Kohlendioxid. Je weniger Abfall also auf Deponien gebracht wird, umso besser für unser Klima.

Übrigens: Wusstest du, dass Abfallverwertung nicht nur der Umwelt nützt, sondern auch ganz schön vielen Menschen Arbeitsplätze bietet? Rund 200.000 Menschen sind in Deutschland in der Abfallwirtschaft beschäftigt. Sie ist damit ein richtiger Jobmotor.

42 Mio.
Im Jahr 2014 sind laut einer aktuellen Studie 41,8 Millionen Tonnen Elektroschrott angefallen. Fast ein Drittel der angefallenen Elektronikaltgeräte stammen aus den USA und China.
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