Zwei Schneeleoparden werden Botschafter für ihre Artgenossen

  • Bedrohte Arten - Artenschutz duldet keinen Aufschub

Doppelter Nachwuchs

Schneeleopardin Luisa aus dem Zoo Neunkirchen ist Mama geworden. Am 7. Mai 2016 brachte Luisa die Zwillingsgeschwister Anusha und Ashkar auf die Welt. Seitdem sind die beiden jungen Schneeleoparden der ganze Stolz des Neunkircher Zoos im Saarland. Die munteren Katzen erkunden seit einiger Zeit ihre Umgebung. Dabei tapsen sie oft putzmunter mit Mama Luisa durch das Außengehege.

Leider sind Schneeleoparden wie viele andere Tierarten stark bedroht. In ihrer Heimat, in den Hochgebirgen Zentralasiens, werden sie gejagt und das Fell und die Knochen der Schneeleoparden werden dann verkauft. Nur noch etwa 4000 bis 6000 Schneeleoparden soll es in der Wildnis noch geben. Etwa 220 der schönen Wildkatzen werden in 90 europäischen Zoos gehalten. Durch die gezielte Züchtung soll ihre Art erhalten werden.

Eine sehr wichtige Maßnahme zum Schutz von Tieren, die wie die Schneeleoparden durch den Handel bedroht sind, ist das Washingtoner Artenschutzabkommen. Vor 40 Jahren wurde in den USA dieses Abkommen beschlossen, das den Handel mit bedrohten Tieren verbietet. Willst du mehr dazu erfahren? Dann schau mal hier vorbei: Washingtoner Artenschutzübereinkommen

Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums dieses Vertrages übernimmt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die Patenschaft für die Schneeleoparden-Jungtiere.

Die Geschwister brachten übrigens nach ihrer Geburt zusammen gerade mal 900 Gramm auf die Waage. Wenn sie ausgewachsen sind werden sie deutlich schwerer sein. Denn Weibchen werden bis zu 40 Kilogramm schwer und die Männchen wiegen sogar bis zu 55 Kilogramm. Hier kannst du die beiden beobachten: Internetseite des NABU

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