"Washingtoner Artenschutzübereinkommen"

  • CITES - Abkommen zum Artenschutz

CITES wird 40

"Wenn wir das Artenschutzabkommen nicht hätten, müssten wir es erfinden. Viele Arten konnten durch CITES vor dem Aussterben bewahrt werden, das Vikunja aus Südamerika zum Beispiel oder viele Krokodilarten" sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

Zum 40-jährigen Jubiläum von CITES übernahm Barbara Hendricks die Patenschaft für Hodari, einen kleinen Nashornbullen im Berliner Zoo und die Patenschaft für das Schneeleoparden-Zwillingspaar Anusha und Ashkar im Neukircher Zoo im Saarland.

Weltweites Abkommen CITES regelt den Handel geschützter Arten

Angesichts des dramatischen Rückgangs vieler Arten durch Wilderei und Handel wurde bereits 1973 das "Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten frei lebenden Tieren und Pflanzen" CITES abgeschlossen. Auf Deutsch wird es auch als das "Washingtoner Artenschutzübereinkommen" bezeichnet. Laut des Übereinkommens darf der Handel mit Exemplaren einer Art nur dann stattfinden, wenn dieser sich als "unschädlich" für den Erhalt der Art erwiesen hat. 

Deutschland gehört zu den Erstunterzeichnern der Vereinbarung und unterstützt seitdem mit vielen Projekten und großen finanziellen Mitteln. Inzwischen gehören dem Übereinkommen weltweit 183 Vertragsparteien an, also mehr als 85 Prozent aller Staaten der Welt. Es umfasst derzeit etwa 5600 Tier- und 30.000 Pflanzenarten.

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Tag des Artenschutzes am 3. März

Krokodile faszinieren mit ihrem Schuppenpanzer und Orchideen mit ihrer Blütenpracht. Viele Tier- und Pflanzenarten auf der Welt werden aufgrund ihrer Schönheit oder ihres seltenen Vorkommens gejagt, getötet und als Ware verkauft. So werden sie zum Beispiel zu Pelzen oder zu Urlaubsandenken für Touristen verarbeitet. Auch wenn die Jagd auf bestimmte Tiere verboten ist, halten sich nicht alle Menschen daran. Die verbotene Jagd auf Tiere wird als Wilderei bezeichnet.

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Hodari - ein schützenswertes “Patenkind“

Barbara Hendricks übernimmt die Patenschaft des kleinen Nashornbullen Hodari. Sie möchte damit auf das Schicksal der besonders bedrohten Art der Spitzmaulnashörner hinweisen. Hodari wurde im Oktober 2014 im Berliner Zoo geboren, wo er wohlbehütet aufwächst. Seine frei lebenden Artgenossen im südlichen Afrika dagegen sind stark bedroht.

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Bedrohte Arten

Handel mit geschützten Arten