Handel mit geschützten Arten

  • Handel mit geschützen Arten

Bedenkliche Urlaubssouvenirs

Ein Souvenir erinnert uns an schöne Ferien. Es gibt jedoch Gegenstände, Pflanzen und Tierprodukte, die Du nicht aus dem Urlaub mitbringen solltest oder darfst. Auch der Kauf von exotischen Souvenirs wie zum Beispiel Schmuck und Kunsthandwerk aus geschützten Tieren oder Pflanzen, trägt zum Sterben bestimmter Arten bei.

Der illegale Verkauf dieser bedenklichen Souvenirs bildet für die Händler die Geschäftsgrundlage. Viele Touristen kaufen solche Urlaubserinnerungen und tragen damit zum dramatischen Artenverlust in Urlaubsgebieten bei. Mehr noch: sie sind die Hauptursache.

Wir alle sollten auf den Kauf von Meerestieren, tropischen Holz- und anderen exotischen Produkte unbedingt verzichten, wenn uns kein glaubhafter Nachweis über die unbedenkliche Herkunft dieser Produkte vorgelegt werden kann. Die Einfuhr solcher Produkte nach Deutschland ist größtenteils auch verboten und die böse Überraschung gibt es dann bei der Zollkontrolle.

Illegale Andenken schaden der Artenvielfalt

Es gibt Menschen, die viel Geld dafür zahlen, Großtiere wie Löwen, Elefanten oder Büffel illegal zu schießen, um sich mit diesen "Abenteuern" zu brüsten. Elefanten werden in großem Stil getötet, um an ihre Zähne aus Elfenbein zu gelangen. Nashörner werden gejagt um ihnen bei lebendigem Leibe das Horn abzutrennen, nur weil Menschen an die Wunderwirkung eines Pulvers aus diesen Hörnern glauben. Die Felle und Schädel seltener Tiere werden als Trophäen gehandelt. Aber auch lebende Tiere wie seltene Papageien und die Babys von Gorillas oder Orang-Utans werden gefangen und für viel Geld verkauft.

Außerdem gibt es eine Vielzahl fraglicher Produkte, für deren Herstellung Tiere oder Pflanzen sterben müssen, die vom Aussterben bedroht sind. Taschen aus Krokodilleder sieht man ihre Herkunft an. Anderen Produkten sieht man nicht an, dass sie auch verbotene Substanzen sind. Zum Beispiel Möbeln aus Tropenhölzern oder Wunderpillen, Tropfen und Salben, die häufig Bestandteile geschützter Pflanzen oder Tiere enthalten.

Die Wilderei und der Handel mit geschützten Arten gefährdet weltweit das Überleben vom Aussterben bedrohter Tiere und Pflanzen.

Meldung

Tag des Artenschutzes am 3. März

Krokodile faszinieren mit ihrem Schuppenpanzer und Orchideen mit ihrer Blütenpracht. Viele Tier- und Pflanzenarten auf der Welt werden aufgrund ihrer Schönheit oder ihres seltenen Vorkommens gejagt, getötet und als Ware verkauft. So werden sie zum Beispiel zu Pelzen oder zu Urlaubsandenken für Touristen verarbeitet. Auch wenn die Jagd auf bestimmte Tiere verboten ist, halten sich nicht alle Menschen daran. Die verbotene Jagd auf Tiere wird als Wilderei bezeichnet.

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Meldung

Hodari - ein schützenswertes “Patenkind“

Barbara Hendricks übernimmt die Patenschaft des kleinen Nashornbullen Hodari. Sie möchte damit auf das Schicksal der besonders bedrohten Art der Spitzmaulnashörner hinweisen. Hodari wurde im Oktober 2014 im Berliner Zoo geboren, wo er wohlbehütet aufwächst. Seine frei lebenden Artgenossen im südlichen Afrika dagegen sind stark bedroht.

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Bedrohte Arten

Abkommen zum Artenschutz CITES

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