Fisch des Jahres

  • Älter als die Dinosaurier

Die Flunder – ein platter Wanderfisch

Die Flunder kommt weit herum. Dabei sieht sie gar nicht so aus wie ein Fisch, der weite Strecken schwimmt. Die Flunder ist nämlich ganz platt und bewegt sich immer nah am Boden. Zur Welt kommen die Flundern im Meer. Dann wandern sie in die Flüsse, zum Beispiel die Elbe oder den Rhein. Wenn sie groß geworden sind, wandern sie zurück ins Meer.

Die Flunder ist nachts aktiv. Tagsüber gräbt sie sich in den Sand ein und lässt nur noch ihre Augen herausschauen. So versteckt sie sich vor Feinden. Auf ihrer Oberseite finden sich kleine rote oder braune Flecken. Diese Flecken helfen bei der Tarnung im Sand. Flundern ernähren sich von Insektenlarven, Krebsen, Garnelen und Muscheln.

Mit der Wahl zum Fisch des Jahres 2017 will der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) auf die Bedürfnisse von Wanderfischen aufmerksam machen. Wanderfische können Wehre in Flüssen nicht überwinden und werden dadurch an ihrer Wanderung gehindert.