Baum des Jahres

  • Jeder einzelne ist ein Lebensraum für viele Tiere

Esskastanie – mit schmackhafter Frucht

Während die Früchte der bei uns sehr häufigen Rosskastanie für Menschen ungenießbar sind, ist es bei der Esskastanie (Castanea sativa) ganz anders. Ob als "Heiße Maroni", Bratenfüllung oder in Süßspeisen oder Torten – Esskastanien sind ziemlich lecker.

Die Römer brachten die Esskastanie vor rund 2000 Jahren über die Alpen und pflanzten die Art vor allem entlang des Rheins, der Nahe, der Mosel und der Saar. Für die Ernährung der Bevölkerung war der Baum mit seinen Früchten lange Zeit von großer Bedeutung. Die fettarmen, stärkereichen und süßlichen Maronen spenden Energie und machen satt.

Bisher ist die Esskastanie eher im Park als im Wald zu finden. Da die Esskastanie anpassungsfähig und wärmeliebend ist, könnte die Art infolge des Klimawandels in Mitteleuropa zukünftig eine größere Bedeutung gewinnen. Aus diesem Grund wird seit einigen Jahren geforscht, unter welchen Bedingungen der Baum in unseren Wäldern hochwertiges Holz für Möbel und für den Bau liefern könnte.

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Natur des Jahres

Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten und auch ihre Lebensräume werden immer kleiner.

Jedes Jahr werden Landschaften, Pflanzen und Tiere des Jahres gekürt, die stellvertretend auf bedrohte Natur aufmerksam machen sollen.

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