9 Fakten zur Alpenkonvention

Die Alpenkonvention ist weltweit der erste Vertrag, den Staaten miteinander geschlossen haben, um eine Bergregion zu schützen.
1991 wurde der Vertrag von den Umweltministern der Alpenstaaten unterzeichnet, im Jahr 1995 trat er in Kraft.
Acht Alpenstaaten und die EU sind Vertragspartner: Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Schweiz, Frankreich, Monaco, Italien und Slowenien.
Ein wichtiges Ziel der Alpenkonvention ist ein ökologisch verträglicher Tourismus, d. h. zum Beispiel weniger künstlich beschneite Skipisten.
Die Vertragspartner verpflichten sich Maßnahmen zum Schutz der Alpen in 10 Bereichen umsetzen, z. B. Schutz der Berglandwirtschaft und alpinen Pflanzen und Tiere.
In „Protokollen“ werden die schützenswerten Themen und Bereiche sowie die gemeinsamen Ziele benannt.
Umweltminister müssen alle zwei Jahre auf der Alpenkonferenz über den Zustand der Alpen und Umsetzung der Maßnahmen berichten.
Alle zwei Jahre übernimmt ein Vertragsland den Vorsitz der Alpenkonferenz, um Veranstaltungen zu koordinieren und die Aktivitäten zu überwachen.
Auf der XIII. Alpenkonferenz übernahm Deutschland den Vorsitz der Konferenz für 2015 und 2016.