Röntgen und andere Untersuchungsarten

  • Einsatz von Strahlen in der Medizin

Wenn der Verdacht besteht, dass du dir einen Arm gebrochen hast, dann musst du zum Röntgen. Die Röntgenstrahlung nutzt man zum Beispiel, um einen Knochenbruch zu erkennen. Wahrscheinlich hast du das schon selber einmal erlebt. Vielleicht kennst du aber jemanden, der schon einmal einen Gips hatte. Dann wurde vor dem Gipsen auch geröntgt. Das Ergebnis einer Röntgenaufnahme sieht aus, wie ein schwarz-weißes Foto von den Knochen.

Was passiert beim Röntgen?

Röntgenstrahlen können den menschlichen Körper durchdringen. Dabei werden sie von Knochen, Organen und Muskeln unterschiedlich abgeschwächt. Hinter dem durchleuchteten Körper befindet sich ein Röntgenfilm. Dort entstehen dann die Bilder vor allem von den Knochen – denn diese lassen die Röntgenstrahlen fast gar nicht durch. 

Röntgenstrahlen gehören zu den ionisierenden Strahlen. Man sollte deshalb nicht so häufig geröntgt werden. Auch bei Röntgenstrahlung kann eine sehr hohe Dosis die Gesundheit schädigen. Ärzte überlegen daher immer sehr genau, ob es notwendig ist zu röntgen. 

Das Gute ist: Ist das Röntgengerät ausgeschaltet, sendet es keine Strahlen mehr.

Was geschieht bei Untersuchungen mit Ultraschall?

An Stelle von Röntgenstrahlen kann der Arzt auch mit Ultraschall viele Dinge in deinem Körper untersuchen. Ultraschall ist eine wichtige Methode, um das Innere unseres Körpers abzubilden. Sie wird immer häufiger genutzt. Wie der Name sagt, kommt dabei Ultraschall zum Einsatz. Das sind Schallwellen, die das menschliche Ohr nicht wahrnehmen kann. Ultraschall ist somit weder ionisierende noch nichtionisierende Strahlung. Er lässt sich selbst bei sehr empfindlichem Gewebe einsetzen. Ultraschall ist grundsätzlich ungefährlich. Es wird deshalb sogar bei schwangeren Frauen angewandt, um zu schauen, ob die Babys im Mutterleib gesund sind.

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