Elektromagnetische Strahlung technischer Geräte

  • Strahlung technischer Geräte

Auch ein Handy strahlt

In der Bahn, im Supermarkt, im Park, manchmal auch im Kino oder in der Schule: Überall piepst und klingelt es. Ohne Handy geht scheinbar gar nichts mehr. Doch auch für die Nutzung von Handys ist eine Art Strahlung notwendig. Sie heißt elektromagnetische Strahlung und wird von vielen technischen Geräten erzeugt. Die geltenden Gesetze schützen die Menschen vor zu viel von diesen Strahlen, so dass du dir um deine Gesundheit keine Sorgen machen musst. Du kannst aber auch selbst etwas tun, damit möglichst wenig Strahlung deinen Körper erreicht.

Was schützt uns vor elektromagnetischen Feldern?

Abstand halten!

Die Stärke der elektromagnetischen Strahlung nimmt ab, je weiter du dich entfernst. Das Handy gehört deshalb zum Beispiel nicht auf den Nachttisch beim Kopf. Am besten schaltest du es nachts ganz aus oder legst es in den Flur. Die Strahlung ist bereits geringer, wenn du mit Headset oder Kopfhörer telefonierst. 

Dauer der Strahlung verringern!

Nicht benötigte elektrische Geräte sollten ganz abgeschaltet und nicht im Standby-Betrieb sein. Das spart nicht nur Strom, sondern reduziert deutlich die elektromagnetischen Felder. Am besten schließt ihr Fernseher, Hi-Fi-Anlagen oder Computer an eine Steckdosenleiste mit Schalter an. Dann lassen sie sich schnell ein- und ausschalten. Dauergespräche mit dem Handy solltet ihr vermeiden oder zumindest ein Headset dafür verwenden.

Strahlungsarme Geräte verwenden!

Mittlerweile gibt es viele Handymodelle oder schnurlose Telefone, die deutlich kleinere elektromagnetische Felder  haben. Diese Produkte werden als „strahlungsarm“ bezeichnet. Achte beim Kauf auf das Umweltzeichen „Blauer Engel“.

Weißt du, wie elektromagnetische Felder entstehen?

Durch den Einsatz bestimmter Technologien, zum Beispiel das Stromversorgungsnetz oder Mobilfunk, entstehen elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder oder auch Wellen. Elektromagnetische Felder erzeugen Bild und Ton in Fernsehern, Computern und Handys. In Mikrowellenöfen erhitzen sie die Speisen.

Es gibt verschiedene Arten elektromagnetischer Felder. Sie unterscheiden sich durch ihre Stärke (Amplitude), ihre Schwingung (Wellenlänge) sowie Schwingungszahl (Frequenz). Sie gehören zur nichtionisierenden Strahlung. Im Gegensatz zur ionisierenden Strahlung reicht also die Energie dieser Strahlung nicht aus, um Atome und Moleküle elektrisch aufzuladen - zu ionisieren.

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