Internationaler Klimaschutz

Gemeinsam für den Klimaschutz

Kein Staat dieser Welt kann allein den Klimawandel stoppen. Da müssen schon möglichst alle Staaten mitmachen. Das heißt in erster Linie: miteinander über Klimaschutz reden, um sich gemeinsam Ziele zu setzen, die von allen erreicht werden können. Dazu finden regelmäßig Konferenzen statt, auf denen sich Vertreter von Industriestaaten, Schwellenländern, aber auch von Entwicklungsländern treffen.

Solche Weltklima-Konferenzen gab es in der Vergangenheit eine ganze Reihe – mal mit mehr und mal mit weniger großen Fortschritten für den Klimaschutz.

UN-Klimarahmenkonvention

Kontinente der Welt in Wolkenform

Im Jahr 1992 gab es ein wichtiges Treffen aller Staaten dieser Welt im brasilianischen Rio de Janeiro. Auf diesem sogenannten Weltgipfel zu Umwelt und Entwicklung unterzeichneten die meisten Teilnehmerstaaten ein Abkommen zum Klima. Dieses Abkommen heißt Klimarahmenkonvention. Sie vereinbarten, weltweit den Ausstoß von Treibhausgasen zu bekämpfen. Ein Anfang im Kampf gegen den Klimawandel war damit gemacht.

Fünf Jahre später entstand in der japanischen Stadt Kyoto das erste verbindliche internationale Klimaabkommen, das "Kyoto-Protokoll". Das Abkommen gilt als Meilenstein der internationalen Klimapolitik. Die Staaten einigten sich darin zum ersten Mal auf ein genau beschriebenes Zwischenziel: Sie verpflichteten sich, bis zum Jahr 2012 ihre Treibhausgasemissionen zu senken. Und zwar um insgesamt ein Zwanzigstel im Vergleich zu 1990. Das sind 5 Prozent. Die USA sind das einzige Industrieland, das das Kyoto-Protokoll zwar unterschrieben, aber nicht umgesetzt hat. Die damals 15 Staaten der Europäischen Union wollten sogar die klimaschädlichen Treibhausgase um 8 Prozent senken. 

Für den Zeitraum nach 2020 ist ein neues internationales Abkommen für alle Staaten geplant. Alle Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer sollen einen angemessenen Beitrag zum internationalen Klimaschutz leisten.
Das Abkommen wurde Ende 2015 auf der COP 21 in Paris beschlossen!

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Weltklimakonferenz in Marokko

Auch bei der 22. Weltklimakonferenz dreht sich alles um die Themen Klima und Klimawandel. Sie findet vom 07.11. bis 18.11.2016 in Marrakesch, der Hauptstadt von Marokko, statt. Letztes Jahr haben sich die Minister aus fast allen Ländern der Erde in Paris, der Hauptstadt von Frankreich getroffen. Das Ergebnis war der erste weltweite Vertrag für den Klimaschutz, das sogenannte Pariser Klimaschutzabkommen.

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Was ist das für ein Klima-Dings?

Alle reden drüber – aber was ist das nun eigentlich, dieses Klima? Und wo steckt es überall drin? Das Bundesumweltministerium hat für seine Kampagne "Zusammen ist es Klimaschutz" Grundschülerinnen und -schüler gebeten, Begriffe rund um Umwelt und Klima zu erklären. Hier das Ergebnis – in unseren kurzen Klima-Quiz-Videos.

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Schülerheft zum Klimwandel

Auf 23 Arbeitsblätter zu Themen wie "Eisbären in Not", "Der natürliche Treibhauseffekt" oder "Der Mensch verändert das Klima", "Was sind die Folgen des Klimawandels?"und "Was kann ich tun?" lernt ihr Ursachen und Folgen des Klimawandels kennen.

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Das Titelbild zeigt drei Eisbären auf einer Scholle

Nationale Klimapolitik

Klimaschutz in Europa

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