Forschungsstation Helgoland

  • Helgoland - eine reiche Artenvielfalt, zu Land und Wasser
    125 Jahre Meeresforschung

Forschungsstation Helgoland - seit 1892 in Betrieb

Ein von Möwen umschwärmter Fischkutter im Flachwasserbereich eines großen Gewässers.

Die Forschungsstation auf Helgoland feierte dieses Jahr ihren 125 Geburtstag. Deshalb fand am 19. Mai 2017 ein Tag der offenen Tür statt, bei dem es viel zu entdecken gab. Zum Beispiel wie ein Meeresforscher arbeitet und welche unterschiedlichen Tiere und Pflanzen im Wasser leben. Wie ein Forscher konnte man dabei Tiere unter dem Mikroskop beobachten. Es fand auch eine Kinder Rallye statt, bei der es tolle Preise zu gewinnen gab.

Was gibt es Interessantes über Helgoland zu erzählen?
Helgoland ist eine Insel und liegt vor Schleswig-Holstein in der Nordsee. Hier kannst du die Gezeiten, Ebbe und Flut, beobachten. Im Jahre 1721 ist die Insel in zwei Teile zerbrochen, seitdem gibt es die Hauptinsel Helgoland und eine Nebeninsel, die Düne heißt. Auf und um die Insel gibt es mehrere Schutzgebiete für Vögel, Pflanzen und Meereslebewesen. Auf Helgoland gibt es auf Felsen brütende Vögel, die man in Deutschland nur dort findet, so Tordalke, Trottellumen und Basstölpel. Selbst Albatrosse wurden in Helgoland schon mehrfach beobachtet. Auf der Helgoländer Düne bringen die Kegelrobben ihre Jungen zur Welt und auch von Helgoland selbst hat man gute Chancen, Robben im Meer zu beobachten.

Meeresforschung auf Helgoland
Seit dem Jahr 1892, also seit 125 Jahren, gibt es auf der Insel Helgoland eine Forschungsstation. Von hier aus untersuchen Forscher Tiere und Pflanzen. Hier wurde nachgewiesen, dass das Meeresleuchten um Helgoland durch einen Einzeller mit dem Namen Noctiluca scintillans hervorgerufen wird, der zu den Kleinstlebewesen zählt. Das Felswatt und die Felslandschaft unter Wasser beherbergen die reichste marine Tier- und Pflanzenwelt der deutschen Küste in einer Art Oase.

Was ist die Kinder Rallye?
Die Kinder Rallye war ein Rätsel mit Fragen rund um das Thema Meer und Ozeane. Die Fragen konnten an unterschiedlichen Stationen beantwortet werden. Falls einmal die Antwort nicht bekannt war, halfen die Mitarbeiter natürlich gerne. Außerdem konnte nach dem Rallye-Logo Ausschau gehalten werden, bei dem man Informationen fand, die bei der Beantwortung der Fragen halfen. Am Ende bekamen die Kinder mit den meisten richtigen Antworten einen Preis. Aber keines der Kinder ging leer aus!

Weitere Informationen

Meeresforschung Helgoland