Ressourcen

Natürlich begrenzt

Natürliche Ressourcen sind so etwas wie die Schätze der Natur. Eigentlich bedeutet das französische Wort Ressource nichts anderes als Hilfsmittel. Das ist aber eher eine maßlose Untertreibung für diese Bestandteile der Natur. Denn tatsächlich sind sie von unschätzbarem Wert und erheblichem wirtschaftlichen Nutzen für den Menschen. So sind neben Meerestieren oder Bäumen, die auch zu den natürlichen Ressourcen zählen, Rohstoffe wie Kohle, Erze, Gesteine und Wasser die Grundlage für unzählige Produkte, ja sogar ganze Wirtschaftszweige. Diese von der Natur sozusagen kostenlos zur Verfügung gestellten Ressourcen, die teilweise an sich schon wertvolle Güter und Waren darstellen oder sich zu diesen verarbeiten lassen, sind die Basis unseres Wohlstandes.

Im Jahr 2009 wurden weltweit über 68 Milliarden Tonnen an Rohstoffen eingesetzt, das sind etwa doppelt so viele wie noch 30 Jahre zuvor. Das heißt, die Weltbevölkerung braucht und verbraucht immer mehr dieser natürlichen Ressourcen. Da man annimmt, dass bis zum Jahr 2050 die Bevölkerungszahl von derzeit sieben auf dann neun Milliarden Menschen steigen wird und weil in vielen Ländern die wirtschaftliche Entwicklung rasant voran geht, wird der Verbrauch dieser Rohstoffe weiterhin stark steigen.

Eine eingezäunte Erdölpumpe auf einem freien Feld.

Damit sind jedoch besondere Herausforderungen verbunden. Einerseits sind viele der Ressourcen begrenzt, denn irgendwann ist ein Kohlevorkommen, eine Erzmine oder ein Steinbruch erschöpft, sie sind also aufgebraucht. Manche sind schon heute nahezu aufgezehrt. Einige wichtige Rohstoffe, wie Erdöl, Kobalt und Seltene Erden kommen nur an sehr wenigen Stellen auf der Erde vor. Damit ist das Angebot an diesen Rohstoffen unstet und deshalb schwanken auch die Preise dafür sehr stark. Das ist für Unternehmen und Länder, die auf solche Rohstoffe angewiesen sind, sehr problematisch, weil sie nicht zuverlässig damit planen können. Deutschland zählt zu den Ländern, die viele Rohstoffe nutzen, und bis auf Kohle, Baumaterialien und Mineralien wie Kali kaum über eigene Rohstoffe verfügen.

Andererseits wird dort, wo Rohstoffe gewonnen und verarbeitet werden, die Umwelt stark in Mitleidenschaft gezogen – vor allem wenn die Methoden zur Rohstoffgewinnung veraltet und wenig umweltgerecht sind. So können dabei schädliche Treibhausgase freigesetzt werden oder auch Schadstoffe in Luft, Wasser und Boden gelangen – eine Bedrohung für Tiere, Pflanzen und Landschaften. Wenn du ein Beispiel für einen falschen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen und fatale Nebeneffekte suchst, dann sieh dir mal die Seite zu den Gefahren für die Meere an.

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