Die Nord- und Ostsee können besser geschützt werden

Ein Schweinswal guckt aus dem Wasser.

Neue Schutzgebiete für Nord- und Ostsee

Um bestimmte Tierarten wie den Schweinswal zu schützen, kann das Bundesumweltministerium Schutzgebiete einrichten. Solche Schutzgebiete sind auch wichtig, um die gesamte Natur in Nord-und Ostsee zu erhalten. In Zukunft können für viel mehr Arten als bisher solche Schutzgebiete eingerichtet werden. Dazu gehören auch wenig bekannte Arten, wie der Sternrochen und die Islandmuschel. Das hat am 22. Juni 2017 der Bundestag beschlossen.

In Schutzgebieten für Schweinswale, darf nichts mehr gemacht werden, was die Wale bedroht. So darf dort zum Beispiel kein Lärm gemacht werden, weil das für die Schweinwale schädlich ist. In Schutzgebieten für andere Arten gibt es andere Schutzmaßnahmen, zum Beispiel dürfen dort nur noch viel weniger Fische gefangen werden als früher. Die Schutzmaßnahmen für eine Art helfen dabei meistens auch sehr vielen anderen Arten.

Hilfe für den Meeres- und Naturschutz

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sagt, dass das neue Gesetz eine gute Nachricht für den Naturschutz in Deutschland ist. Denn jetzt können noch mehr Schutzgebiete eingerichtet werden. Das hilft vielen Arten, die in diesen Gebieten leben und der Zustand der Nord- und Ostsee kann sich deutlich verbessern.

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