Earth Hour - Licht aus für den Klimaschutz

Am 31. März 2007 schalteten im australischen Sydney 2,2 Millionen Haushalte für eine Stunde den Strom ab. Seitdem nahmen Jahr für Jahr mehr Organisationen und Privathausehalte an der so genannten "Earth Hour" (Stunde der Erde) teil. Das Bundesumweltministerium in Berlin beteiligt sich seit 2015.

Wahrzeichen im Dunkeln in Deutschland und weltweit

In diesem Jahr jährt sich die Aktion „Earth Hour“ das elfte Mal. In tausenden Städten und Gemeinden rund die Welt werden am 25. März zwischen 20:30 und 21:30 die Lichter ausgeschaltet. Auch in Deutschland wird das Licht wieder ausgenknipst. So werden sich u.a. das Brandenburger Tor in Berlin, der Kölner Dom und das Berliner Bundesumweltministerium verdunkeln. Im letzten Jahr beteiligten sich über 7.000 Städte und Gemeinden in 178 Ländern an der Earth Hour. Allein in Deutschland haben 241 Städte und Gemeinden mitgemacht.

Warum das Licht ausmachen?

Die weltweite Aktion soll ein Zeichen gegen den Klimawandel und für den bewussteren Umgang mit unseren Ressourcen setzen. Die Idee: Nutzt jeder Mensch nur eine Stunde am Tag kein künstliches Licht, würde dies gewaltige Mengen an Energie sparen. Es würden weniger Rohstoffe gebraucht um Energie zu erzeugen und gleichzeitig viel weniger klimaschädliche Gase in die Luft abgegeben. Das alles kommt dem Klima, der Tier- und Pflanzenwelt und damit auch dem Menschen zugute.

Weitere Informationen:

Klimafreundliche Tipps für jeden Tag

WWF – Das ist die Earth Hour