Internationaler Weltwassertag

Hände eines Kindes, die Trinkwasser auffangen.

Viele Menschen auf der Welt haben keinen Zugang zu sauberem Wasser oder die Wassermenge ist viel zu gering. Sie müssen zum Teil jeden Tag viele Kilometer zum nächsten Brunnen laufen. Oft müssen sie das Wasser zusätzlich abkochen oder filtern, bevor es genießbar ist. Um auf die lebenswichtige Bedeutung des Wassers und die Wassernot in vielen Regionen der Erde aufmerksam zu machen, wird jedes Jahr am 22. März der Weltwassertag begangen.

Wasser ist ein kostbares Gut

Vielleicht hast du schon einmal den Ausdruck "Blaues Gold" gehört. So wird das Wasser oft in Regionen genannt, in denen es sehr kostbar ist, weil es dort sehr wenig genießbares Wasser gibt. Der Zugang zu Wasser führt dort oft zu Konflikten. Denn auch für Nutztiere sowie für den Ackerbau wird viel Wasser benötigt. Es ist nicht selbstverständlich, dass das Wasser in Trinkwasserqualität aus den Wasserhahn kommt. Man vergisst leicht, dass mehr als die Hälfte der Erdbevölkerung keinen geregelten Zugang zu sauberem Wasser hat. Ist Trinkwasser mit Bakterien und Keimen verunreinigt, kommt es oft zu Krankheiten. Das kann besonders für kleine Kinder schnell gefährlich werden.

Wasser wieder verwenden

Der Weltwasserstag 2017 steht unter dem Motto "Wastewater – Abwasser". Das Abwasser soll nicht einfach nur "entsorgt" werden. Das Ziel ist es, Abwasser wieder für den Menschen brauchbar zu machen. So kann man das Abwasser wieder aufbereiten und als Ersatz für Frischwasser nutzen. Gerade in regen- und süßwasserarmen Gebieten der Welt ist diese Möglichkeit besonders wichtig. Aber auch in der Landwirtschaft und der Industrie gewinnt die Wiederverwendung von Inhaltsstoffen des Abwassers an Bedeutung.

 

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