Bis zu 500 Millionen Tonnen Krill leben im Südpolarmeer

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Kleine Leuchtkrebse bilden riesige Schwärme, die das Meer rot färben. Der Krill ist eine wichtige Nahrungsquelle für Wale, Robben, Fische und Vögel.

Krill
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Im Südpolarmeer leben kleine Krebse, die nur einige Zentimeter groß werden und die hochentwickelte Leuchtorgane mit Reflektoren besitzen. Sie ähneln den Garnelen, wie du sie vielleicht aus dem Tiefkühlfach des Supermarkts kennst. Die Tiere kommen oft in riesigen Schwärmen vor, die als Krill bezeichnet werden. Das Wort "Krill" kommt übrigens aus dem Norwegischen und bedeutet "Was der Wal frisst". Bis zu 4 Tonnen Krill frisst ein Blauwal am Tag. Forscher schätzen, dass es im Südpolarmeer zwischen 100 und 500 Millionen Tonnen Krill gibt. Der Krill ist eine wichtige Nahrungsquelle für Wale, Robben, Fische, Vögel und andere Meerestiere. Die Krebse leben in Wassertemperaturen von -1 bis +25 Grad Celsius.

Durch den Klimawandel verändert sich das Wasser in den Meeren. Forscherinnen und Forscher wollen deswegen den Krill genauer untersuchen. Nebenbei erfahren sie vielleicht warum die Krebstiere blaues Licht zur Kommunikation benutzen!