1,55 Millionen Quadratkilometer am Südpol werden Meeresschutzgebiet

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Das Rossmeer liegt vor der Küste der Antarktis. Es ist eines der letzten Meere, die der Mensch nur wenig beeinflusst hat. Jetzt entsteht hier das weltweit größte Meeresschutzgebiet.

Eisberg in der Antarktis

Das Schutzgebiet im Rossmeer hat eine Fläche von 1,55 Millionen Quadratkilometern. Die Länder Deutschland, Norwegen, Schweden und Finnland kommen zusammen ungefähr auf die gleiche Größe. Im Rossmeer leben viele verschiedene Tierarten. Fische, Wale, Seevögel, Seehunde und Pinguine teilen sich dort den Lebensraum.

24 Länder haben Ende Oktober 2016 die Vereinbarung für den Schutz des Meeres unterschrieben. Der Beschluss gilt für die nächsten 35 Jahre. Das bedeutet einen großen Erfolg für den Schutz der Antarktis. Durch den neuen Vertrag dürfen im Rossmeer nur noch wenige Fische gefangen werden. Das ist gut für alle Tiere, die im Meer leben, zum Beispiel die Pinguine und Robben, die von den Fischen leben.